Weisheiten als Begleiter auf dem Lebensweg

Gedicht für Gott


Von El Benia






Eines Nachts, schlaflos wie schon so oft,

da wollte ich sprechen mit Gott.

Fragen in mir sind so viele,

ebenso wie verrückt spielen die Gefühle.


So oft zuvor ich gerufen schon dich,

damit du mit mir sprichst,

so vieles da was verstehe ich nicht.

Doch deine Antworten, die bleiben aus,

schickst mich wieder alleine hinaus,

in eine Welt so verdreht,

dass es mein Herz oft sehr quält.


Hörst denn du meine Seele rufen dich nicht?

Wunden nicht heilen, Gedanken nur kreisen,

so vieles da, was versteh`n kann ich nicht.

Vorbei sein längst sollte das Lernen durch Pein,

und das Gefühl mit allem da zu steh`n allein.

Hilf doch dass es damit ist vorbei,

und nun endlich Schluss ist mit dieser Quälerei.


Allein die Welt retten ohne dich,

das gelingt uns hier immer noch nicht.

Wie soll er je heilen, all dieser Schmerz,

der so viele Seelen traf mitten ins Herz.

Sei doch wieder da für die,

die immer verfolgen stetig dein Ziel.


Ich weiß ich wollte lernen hier viel,

auf meinem Wege bis hin zu dem Ziel.

Mehr Werkzeuge und Lösungen wir brauchen noch hier,

und Erinnerung daran, was wir wollten bewirken hier.

Der Kuss des Vergessens auf meiner Stirn,

erschwert mir das erinnern so sehr,

warum ich tatsächlich einst kam hierher.


Gott, bist du noch da und hilfst uns dabei?

Sehen wir es nicht, weil wir nicht seh`n können dich?

Bist du im Hintergrund doch für uns da,

so gib uns ein Zeichen, ganz klar.

Warum beschützt du sie nicht,

die doch so sehr lieben dich?

Jene, die Wahrheit sprechen, jene die Frieden wünschen,

jene die achten und lieben deine Schöpfungen so sehr,

denen es wird gemacht hier so schwer.


Das ist doch verkehrt herum,

und ich frage mich ständig warum,

jene die das Leben verachten,

das Leben zerstören und vernichten wollen,

keinen Gedanken verschwenden daran,

wohin das noch führen kann.


Einhalt gebieten solltest du ihnen, ihnen sagen,

dass sie so können nicht weiter spielen,

mit dem Leben und all deinen Schöpfungen hier,

und jene die dich lieben haben im Visier.


Wenn jene nicht wären, die das Leben zerstören,

längst schon Frieden wär hier, für Mensch, Pflanze und Tier.

Was sollen wir machen? Was willst du das wir tun,

damit deine Schöpfungen finden Frieden hier nun.


Gott, siehst du denn nicht, dass es falsch herum ist?

So wenig Licht hier ist,

so wenig Schutz für jene die Wahrheit bringen,

oder seh’ ich’s nur nicht?


Der Weg der Selbstmeisterung natürlich nicht einfach ist,

einem Teil von mir, bewusst es ihm ist.

doch ein anderer Teil in mir, der schreit zum Himmel,

kommt nicht mehr zurecht

in diesem Lüge oder Wahrheit-Dschungel.


Auf diesem Pfad, auf dem wir folgen doch dir,

fehlt mehr und mehr Freude, das will ich sagen dir hier,

und hat der Zweifel einmal sich eingeschlichen schon,

so schwer es ist, den Verstand da wieder wegzuhol`n.


Erreichen sein Ziel meisterlich,

braucht auf Erden und im Leben doch auch Licht...

und so ich frage wieder warum,

doch du bleibst immer noch stumm...



Lebensträume verwirklichen sich nicht, so lange

die Dunkelheit immer wieder löscht das Licht.

Wobei doch so viele schon wirken hier für dich.

Und wieder verstehe ich es nicht.


Meine Liebe für dich sich manchmal verraten fühlt,

Tränen er in meine Augen treibt, der Gedanke,

dass ich habe vielleicht mich getäuscht,

mir nur eingebildet habe diese Liebe für dich,

denn du antwortest einfach nicht...


Denen, die den Mut aufbringen,

weiter vor in dunklere Bereiche dringen,

eigentlich man sollte ziehen vor ihnen den Hut,

doch leider bekommt es ihnen hier nicht gut.

Ja, man sollte den Hut vor ihnen zieh’n,

doch was sie hier ernten ist nur Spott und Hohn.


Hier auf Erden sie dann werden weggesperrt,

damit sie nicht weitermachen können,

mit dem erwecken deiner Herd’.

Das leider oft das Ergebnis ist schon,

wenn Menschen bereit sind,

dies für dich zu tun.


Hörst du denn nicht, wie diese Seelen rufen dich?

Wie lang noch soll dauern dies Spiel?

Ist es denn niemals zu viel?

Das Maß doch längst schon ist voll,

Gott, ich frage doch dich,

damit verstehen kann ich.

Und schon wieder antwortest du nicht...


Sei doch wieder da für die,

welche verfolgen dein Ziel,

bevor auch die noch geben auf,

die doch rufen es hinaus,

dann wär’s hier aus mit dem Licht,

obwohl sie lieben doch dich.


So scheint es mir,

als würde ich bauen Schlösser aus Luft,

mein Herzenswunsch,

wieder mit all meinen Geschwistern spiel`n,

lachen und tanzen, wie Kinder es tun.


Und da kommt doch ein Gedanke mir jetzt,

diese Träume, wo wären wir ohne sie denn?

Grad wird mir bewusst, wie sehr wir sie brauchen hier schon,

denn auch ein Traum doch ist eine Manifestation.


Vor allem wenn wir glauben an ihn,

daran festhalten und weiter gehen,

auch das ist ein Teil vom Leben.

Und zum ersten Mal versteh ich`s ganz tief,

diese Träume und solche Gedanken,

sie sind es, die nähren das Licht.


Kann meinem Wege nur weiterhin folgen,

zusammen mit meinen Geschwistern,

die den gleichen Traum träumen.

Von einer Welt voller Frieden, Freiheit, Liebe und Licht,

auf das es wahr werde und wir gemeinsam erreichen dich.

Kämpfen bringt uns weiter hier nicht,

kann nur aus dem Herzen kommen, das Gleichgewicht.


Und klar wird mir nun,

dass die Antworten die ich suchte bei dir,

ich am Ende gab selber mir.

Weil ich du bin und du bist ich,

und ich nur in mir finden kann,

dieses gewünschte Licht.


Es deutlich klarer nun schon für mich ist,

doch ganz ehrlich ich sein muss,

denn du kennst ja mich,

ganz frei von Zweifel bin ich noch nicht.


So ich noch einmal bitte dich,

vergesse sie nicht,

unterstütze noch mehr die,

die wirklich folgen deinem Wege und deinem Ziel.


Im Hoffen dass es verlangt ist nicht zu viel,

segnend dich und jenes große Ziel.




Verfasserin © El Benia

Auf Wunsch zum hören oder mithören

Elatasin - die Energie der Elohim / Bewusstsein und Heilung der neuen Zeit /  Hauptseite elatasin.de

Bankverbindung / Impressum